Byanca Küßner
partei-
unabhängig
„Mein Maßstab heißt Oldenburg.“
Oldenburgs erste
Oberbürgermeisterin
„Oldenburg ist meine Heimat. Diese Stadt hat mir viel gegeben. Jetzt übernehme ich Verantwortung und sorge gemeinsam mit den Menschen dieser Stadt dafür, dass Oldenburg wirtschaftlich handlungsfähig, sozial gerecht und lebenswert bleibt. Überparteilich. Klar in der Haltung. Verlässlich in der Umsetzung. Oldenburg ist meine Partei. Die Oberbürgermeisterin wird für acht Jahre gewählt.“
BYANCA KÜẞNER
Über mich
Warum ich kandidiere
Ich bin Lehrerin und seit drei Jahren Konrektorin für den Bereich Sprachen. Ich bin 53 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von zwei erwachsenen Kindern.
Mein Beruf ist es, verständlich zu machen, was kompliziert ist – und die Verantwortung dafür zu tragen, dass am Ende das bestmögliche Ergebnis für alle herauskommt. Ich löse Konflikte, ich erkläre Entscheidungen, und ich verliere auch unter Zeitdruck den Blick für den einzelnen Menschen nicht.
Als Oberbürgermeisterin möchte ich eine Stadt gestalten, in der Herkunft nicht über Zukunft entscheidet: Gute Schulen, faire Chancen auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt und ein respektvolles Miteinander müssen für alle gelten. Integration gelingt dort, wo Menschen sich willkommen fühlen und sich zugleich aktiv in unsere Stadtgesellschaft einbringen.
Eine Stadt oder Schule funktioniert nicht, weil eine Person alles allein entscheidet. Sie funktioniert, weil klar ist, wer wofür zuständig ist – und weil am Ende jemand geradesteht. Genau so leite ich eine Verwaltung – im Team mit Experten.
Ende 2025 stand für mich fest: Wenn ich möchte, dass mehr Frauen politische Verantwortung übernehmen, muss ich selbst den ersten Schritt gehen.
Deshalb kandidiere ich eigenfinanziert und mit einem überparteilichen Anspruch. Ich werde Menschen und demokratische Kräfte zusammenbringen, statt Politik auf Lagerdenken zu reduzieren.
Gleichberechtigung, Vielfalt, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Respekt bilden die Grundlage meines politischen Handelns.
Überparteilich handeln.
Klar entscheiden.
Überparteilich zu kandidieren bedeutet für mich: Gute Vorschläge verdienen Unterstützung – unabhängig davon, aus welcher demokratischen Partei oder gesellschaftlichen Initiative sie kommen.
Ich bin keinem Parteiprogramm verpflichtet, sondern dem Maßstab: Was verbessert den Alltag in Oldenburg? Unabhängig heißt bei mir deshalb nicht unentschlossen. Ich höre zu, ich prüfe Fakten, ich wäge unterschiedliche Interessen ab – und dann lege ich mich sichtbar fest.
Führung heißt für mich: Orientierung geben, Zuständigkeiten klären, Entscheidungen erklären und die Verwaltung auf eine verlässliche Umsetzung ausrichten.
Mein Maßstab heißt Oldenburg.
Was eine Oberbürgermeisterin entscheidet – und was nicht
Über den Haushalt und die wesentlichen politischen Grundsatzfragen entscheidet der Rat. Er bringt die unterschiedlichen demokratischen Perspektiven dieser Stadt zusammen und entscheidet eigenständig. Über die Polizei entscheidet das Land. Über Mieten und Baurecht entscheidet der Bund.
Das sage ich Ihnen vor der Wahl, nicht danach.
In meiner Hand liegt die Verwaltung dieser Stadt: wer wofür zuständig ist, wie schnell entschieden wird, welche fachlich belastbaren Vorschläge auf dem Tisch liegen, wenn der Rat entscheidet, für welche Mehrheiten ich dort werbe – und ob Sie nachvollziehen können, warum. Das ist mehr, als man denkt. Dafür stehe ich ein.
So will ich arbeiten
- Zuhören — Anliegen ernst nehmen, unterschiedliche Erfahrungen einbeziehen und die entscheidenden Fakten prüfen.
- Vermitteln — Interessen zusammenbringen, Zielkonflikte offen benennen und im Rat für tragfähige Lösungen werben.
- Entscheiden — Verantwortung übernehmen, einen nachvollziehbaren Kurs vertreten und Entscheidungen nicht vertagen.
- Umsetzen — Zuständigkeiten klären, Fortschritte sichtbar machen und nachsteuern, wenn ein Vorhaben seine Ziele nicht erreicht.
- Verantworten — Entscheidungen verständlich erklären und auch dann zu ihnen stehen, wenn sie nicht allen gefallen.
Zwölf Themen.
Ein Maßstab.
Überparteilich. Klar in der Haltung. Verlässlich in der Umsetzung.
Bildung schafft Chancen
Kinder und Jugendliche brauchen Lernorte, an denen sie sich sicher fühlen, gut lernen und ihre Fähigkeiten entwickeln können. Dazu gehören qualifizierte Beschäftigte, verlässliche Angebote, funktionierende Gebäude und eine zeitgemäße Ausstattung.
Das Wichtigste in Kürze
Dafür stehe ich in der Bildung:
- hochwertige und inklusive Bildung
- moderne, barrierefreie und gut ausgestattete Schulen
- Schatten, Begrünung und ein angenehmes Raumklima
- attraktive Schulhöfe mit Spiel- und Sitzmöglichkeiten
- mehr Berufsorientierung und Lernortkooperationen
- eine stärkere Zusammenarbeit von Schulen, Betrieben und Hochschulen
- Kooperationen mit Sportvereinen
- kulturelle und digitale Bildung
- verlässliche, attraktive Ganztagsangebote
- verlässliche Kita-Angebote
- sprachliche Frühförderung
Mein Plan im Detail
In Oldenburg laufen Schulneubauten, Sanierungen, Ganztagsausbauten und Interimslösungen gleichzeitig. Deshalb füge ich diesem Stapel kein weiteres Bauversprechen hinzu. Zuerst schaffen wir Klarheit: Welche Vorhaben sind dringend, welche Kapazitäten sind vorhanden, und wann ist welches Projekt realistisch fertig?
Ein öffentlicher Schulbau- und Sanierungsplan
Mein erster Schritt ist ein verständlicher Schulbau- und Sanierungsplan. Für jeden Standort steht darin nachvollziehbar:
- baulicher Zustand und dringender Handlungsbedarf
- aktueller Planungs- und Kostenstand
- erkennbare Risiken
- notwendige Interimslösungen
- vorhandene Planungskapazitäten
- realistische nächste Schritte und Zeiträume
Bereits beschlossene und begonnene Projekte wie das Schulzentrum Alexanderstraße und die Grundschule Röwekamp bringen wir verlässlich zu Ende.
Auch den Ganztagsausbau und den festgestellten zusätzlichen Raumbedarf denken wir rechtzeitig mit. Das betrifft unter anderem die Standorte Hogenkamp, Fliegerhorst und Wechloy. In Wechloy sind eine aufwachsende Zweizügigkeit und der Start als Ganztagsschule vorgesehen; zunächst stellen wir dafür temporäre Räume bereit.
Den Sanierungsrückstand arbeiten wir nach transparenten Kriterien ab. Nach vorn gehören Sicherheit, Statik, Brandschutz, Sanitäranlagen, Barrierefreiheit und die tatsächliche Nutzbarkeit der Gebäude.
Als Oberbürgermeisterin prüfe ich Projektabläufe und Planungskapazitäten gemeinsam mit den Expert*innen der Verwaltung, ich kläre, wer wofür geradesteht, und ich richte die Verwaltung auf eine zuverlässige Umsetzung aus. Über Investitionsprogramme, Finanzierung und neue Großprojekte entscheiden Rat und zuständige Gremien.
Neue freiwillige Großprojekte beginnen erst, wenn Finanzierung und Planungskapazitäten für die prioritären Schul-, Kita- und Ganztagsmaßnahmen gesichert sind.
Handlungsfähig bleiben. Wichtige Angebote schützen.
Eine finanziell handlungsfähige Stadt kann Schulen sanieren, Infrastruktur erhalten, soziale Sicherheit gewährleisten und in ihre Zukunft investieren.
In Zukunft kommen viele hohe Kosten auf Oldenburg zu.
Das Wichtigste in Kürze
Deshalb braucht diese Stadt mehr als pauschale Sparvorgaben. Und deshalb sage ich zu, was Oldenburg bezahlen und die Verwaltung leisten kann. Daran können Sie mich messen.
Zuerst Klarheit schaffen
Mein erster Schritt ist ein offener Kassensturz. Ein Kassensturz sagt nicht, wo gestrichen wird. Er sagt, wo wir wieder entscheiden können.
- Welche Ausgaben sind rechtlich gebunden?
- Welche Projekte sind bereits vertraglich festgelegt?
- Welche Standards verursachen dauerhaft hohe Folgekosten?
- Wo entstehen Doppelarbeit oder unnötig komplizierte Abläufe?
- Welche externen Sach- und Beratungsleistungen sind weiterhin erforderlich?
- Welche freiwilligen Großprojekte haben noch nicht begonnen?
Auf dieser Grundlage erarbeitet die Verwaltung konkrete Vorschläge. Ich lege sie den zuständigen Gremien und dem Rat zur Entscheidung vor, werbe für Mehrheiten und erkläre verständlich, warum welche Entscheidung notwendig ist.
Ich prüfe zuerst Verwaltungsabläufe, externe Sach- und Beratungsleistungen sowie noch nicht begonnene freiwillige Großprojekte.
Bildung, Jugend, Kultur und Soziales tragen den Alltag dieser Stadt. Sie schaffen Chancen, Zusammenhalt und Lebensqualität. Ich prüfe bei ihnen zuerst, was sie leisten – und erst dann, was sie kosten. Pauschale Kürzungen sind hier der falsche Weg.
Eine starke örtliche Wirtschaft erweitert unsere Möglichkeiten
Mittelstand, Handwerk, Selbstständige und neue Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus und tragen zur finanziellen Handlungsfähigkeit unserer Stadt bei.
Das Wichtigste in Kürze
Dazu gehören:
- eine gut erreichbare und lebendige Innenstadt
- starke Stadtteilzentren
- verständliche Verfahren und verlässliche Ansprechpersonen
- vorausschauend entwickelte Gewerbeflächen
- Unterstützung von Gründungen
- eine bessere Zusammenarbeit von Betrieben, Schulen und Hochschulen bei der Fachkräftegewinnung
- eine bessere Koordination von Fördermittelanträgen innerhalb der Verwaltung
Mein Plan im Detail
Oldenburg muss verlässlich erreichbar sein und Unternehmen nachvollziehbare Verfahren bieten. Deshalb prüfe ich gemeinsam mit der Stadtverwaltung, welche kommunalen Abläufe, Flächenentscheidungen und Serviceangebote Ansiedlungen, Gründungen und Erweiterungen erleichtern.
Notwendige rechtliche Prüfungen bleiben. Vermeidbare Wartezeiten, unklare Zuständigkeiten und unnötige Medienbrüche können wir dagegen verringern.
Städtische Grundstücke setzen wir nach transparenten wirtschaftlichen, sozialen und städtebaulichen Zielen ein. Über größere Grundstücksgeschäfte und wesentliche finanzielle Entscheidungen entscheiden die zuständigen Gremien und der Rat.
Bezahlbares Wohnen schafft Sicherheit
Ein bezahlbares Zuhause gibt Menschen Sicherheit und die Freiheit, ihr Leben verlässlich zu planen.
Das Wichtigste in Kürze
Dafür stehe ich beim Wohnen:
- bezahlbarer Wohnraum für unterschiedliche Einkommen
- verständliche und verlässliche Bauantragsverfahren
- effiziente und sozial ausgewogene Flächenplanung
- starke kommunale Instrumente für den Wohnungsbau
- Weiterentwicklung des Fliegerhorsts als lebenswertes Wohngebiet
- Post- und Logistikzentren auf geeigneten Gewerbeflächen
- Housing First als Instrument gegen Obdachlosigkeit
- frühzeitige Beratung und Unterstützung, um Wohnungsverlust zu verhindern
Mein Plan im Detail
Oldenburg braucht mehr bezahlbare Wohnungen für unterschiedliche Einkommen und Lebenslagen: kleinere Wohnungen ebenso wie größere Mietwohnungen für Familien, Reihenhäuser und gemeinschaftliche Wohnformen.
Bevor neue Versprechen dazukommen, schauen wir hin, wie die vorhandenen Instrumente tatsächlich wirken. Deshalb lege ich regelmäßig und öffentlich dar:
- Wie viele bezahlbare und familiengeeignete Wohnungen entstehen?
- Wann laufen Mietpreis- und Belegungsbindungen aus?
- Wie häufig wird von den geltenden Sozialquoten abgewichen?
- Wo besteht Baurecht, ohne dass gebaut wird?
- Welche Wohnungsgrößen und Wohnformen fehlen?
- Warum ziehen Familien ins Umland?
Die jeweils geltenden Vorgaben für geförderten Wohnraum wenden wir verlässlich an. Ausnahmen begründen wir nachvollziehbar und machen sie sichtbar.
Städtische Grundstücke vergeben wir stärker nach Konzeptqualität. Erbbaurechte nutzen und prüfen wir, damit die Stadt langfristig Einfluss auf ihre Flächen behält.
Gute Quartiere verbinden Wohnen mit Kita, Schule, Grün, Nahversorgung und einer verlässlichen Anbindung.
Ich richte die Verwaltung auf messbare wohnungspolitische Ziele aus und schlage dem Rat die dafür nötigen Planungs-, Grundstücks- und Haushaltsentscheidungen vor.
Mobilität schafft Freiheit im Alltag
Menschen müssen ihre täglichen Wege sicher und verlässlich zurücklegen können: zur Schule, zur Arbeit, zum Arzt, zum Einkauf oder zu Freund*innen. Ich fahre selbst gerne und häufig Auto. Mein Maßstab ist immer derselbe: Kommen die Menschen sicher und pünktlich an?
Das Wichtigste in Kürze
Dafür stehe ich bei Mobilität und Infrastruktur:
- intelligente Verkehrssteuerung und weniger Staus
- gute Bedingungen für Familien und Menschen mit eingeschränkter Mobilität
- bessere Voraussetzungen für Handwerksbetriebe und Lieferverkehr
- ein zuverlässiger und gut getakteter ÖPNV
- bessere Verbindungen am Abend, in den Stadtteilen und ins Umland
- ein kostenloses ÖPNV-Angebot für Rentner*innen mit geklärter Finanzierung und tariflicher Umsetzung
- sichere Rad- und Schulwege
- barrierefreie Haltestellen
- eine verlässliche Anbindung des Fliegerhorsts
- Pünktlichkeit und Anschlüsse des Busverkehrs
- Auswirkungen auf Nebenstraßen und Hauptverkehrsachsen
- Erreichbarkeit von Parkhäusern
- Liefer-, Handwerks- und Rettungsverkehr
- sichere Rad- und Fußwege
- Barrierefreiheit
- Bau- und Folgekosten
Mein Plan im Detail
Gute Mobilität gibt Wahlmöglichkeiten. Sie verbindet eine funktionierende Erreichbarkeit mit dem Auto, einen zuverlässigen Busverkehr und sichere Wege für Fuß- und Radverkehr. Essenziell ist, Oldenburg als Fahrradstadt weiterzuentwickeln und das Verkehrswegenetz für Autos, den ÖPNV und alle Verkehrsteilnehmenden zu sanieren.
Entscheidungen brauchen aktuelle Daten
Vor weitreichenden Veränderungen schauen wir hin. Es braucht aktuelle Daten und nachvollziehbare Varianten. Dazu gehören insbesondere:
Frühere Entscheidungen durch den Rat schreiben wir nicht ungeprüft fort. Das gilt auch für die Annahmen zur Cäcilienbrücke und zu ihren Auswirkungen auf den Verkehr.
Die Verwaltung stellt die Varianten öffentlich gegenüber, erklärt Vor- und Nachteile und gibt dem Rat eine begründete Empfehlung. Jede Variante kommt mit ihren Vor- und Nachteilen auf den Tisch. Danach lege ich mich fest und begründe es.
Sicherheit und Resilienz – gemeinsam Verantwortung übernehmen
Mein Ziel ist ein Oldenburg, in dem alle sicher leben und sich sicher fühlen – in der Innenstadt ebenso wie in den Stadtteilen, tagsüber genauso wie am Abend.
Gute Sicherheitspolitik entsteht nicht im Alleingang, sondern durch Zusammenarbeit.
Das Wichtigste in Kürze
Dafür stehe ich:
- eine Stadt, in der sich Menschen sicher bewegen und willkommen fühlen
- eine enge Zusammenarbeit von Polizei, kommunalem Ordnungsdienst, Feuerwehr, Rettungsdiensten, sozialen Trägern, Beratungsstellen und weiteren Netzwerkpartnern
- besondere Aufmerksamkeit für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Betroffenen häuslicher Gewalt
- konsequentes Vorgehen gegen Gewalt, Belästigung und organisierte Kriminalität durch Experten
- Prävention und Unterstützung dort, wo soziale Probleme zu Unsicherheit beitragen
- Bedarf für Krisen- und Katastrophenvorsorge mit Experten klären
- Entscheidungen auf Grundlage von Daten und Fakten, Erfahrungen der Fachleute und Rückmeldungen aus der Stadtgesellschaft
- Transparenz darüber, welche Maßnahmen wirken und wo nachgesteuert werden muss
Mein Plan im Detail
Sicherheit bedeutet für mich mehr als Kriminalitätsbekämpfung. Sie entsteht dort, wo öffentliche Räume gepflegt und gut gestaltet sind, Menschen Unterstützung finden, staatliche Institutionen verlässlich handeln und das Vertrauen besteht, dass Probleme ernst genommen werden.
Dabei gehört zur Wahrheit: Nicht jede Unsicherheit beruht auf einer hohen Kriminalitätsbelastung. Gleichzeitig ist das Sicherheitsgefühl der Menschen kein Nebenthema. Wer sich unsicher fühlt, schränkt seine Freiheit ein. Deshalb nehme ich sowohl die objektive Sicherheitslage als auch die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst.
Ich möchte Entscheidungen auf einer belastbaren objektiven Grundlage treffen. Deshalb setze ich auf einen offenen Austausch mit Polizei, kommunalem Ordnungsdienst, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Streetwork, Suchthilfe, Beratungsstellen, Gewerbetreibenden, Vereinen und den Menschen vor Ort.
Dabei geht es nicht nur um Straftaten im öffentlichen Raum. Auch häusliche Gewalt, Gewalt gegen Einsatzkräfte, die zunehmende Verrohung des gesellschaftlichen Umgangs sowie digitale Gefahren für Kinder und Jugendliche verdienen Aufmerksamkeit.
Ebenso gehört eine verantwortungsvolle Krisen- und Katastrophenvorsorge zu einer sicheren Stadt – etwa mit Blick auf Extremwetter, Ausfälle kritischer Infrastruktur oder andere außergewöhnliche Lagen. Krisenvorsorge bedeutet für mich nicht, Ängste zu schüren, sondern Verantwortung zu übernehmen. Eine gut vorbereitete Stadt schafft Sicherheit, stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und erhöht die Resilienz unserer gesamten Region.
Als Oberbürgermeisterin werde ich die kommunalen Aufgaben verantwortungsvoll wahrnehmen, die Zusammenarbeit der beteiligten Sicherheitsexperten stärken und Entscheidungen nachvollziehbar an den tatsächlichen Herausforderungen ausrichten. Mir geht es nicht um Symbolpolitik oder Aktionismus, sondern um wirksame Lösungen.
Innere und äußere Sicherheit
Oldenburg soll eine lebenswerte, sichere und widerstandsfähige Stadt sein. Dazu gehören ein gutes Miteinander, eine verlässliche Krisenvorsorge und starke Partner, die im Ernstfall Verantwortung übernehmen.
Die Bundeswehr ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Neben ihrem Auftrag für die Sicherheit unseres Landes unterstützt sie im Rahmen der Amtshilfe bei Naturkatastrophen, schweren Unglücksfällen und anderen Krisenlagen. Für diesen Einsatz und die Frauen und Männer, die Verantwortung übernehmen, habe ich großen Respekt.
Für Oldenburg wünsche ich mir Lösungen, die den Bedürfnissen der Stadt und ihrer Menschen gerecht werden. Eine Beratungseinrichtung braucht gute Erreichbarkeit, Parkmöglichkeiten und Räume, die zu ihrem Betrieb passen. Diese Anforderungen erfüllt ein Innenstadtstandort aus meiner Sicht schlechter als andere Lagen in Oldenburg. Deshalb werbe ich für eine gemeinsame Suche nach dem geeigneteren Ort.
Eine widerstandsfähige Stadt entsteht durch gute Zusammenarbeit. Deshalb ist mir ein vertrauensvolles Miteinander aller Organisationen wichtig, die Verantwortung für Sicherheit, Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge tragen. Dazu gehören die Bundeswehr ebenso wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, THW, Hilfsorganisationen und die Stadtverwaltung. Verlässliche Partnerschaften, klare Zuständigkeiten und gegenseitige Wertschätzung sind dafür die Grundlage.
Lebenswerte Orte stärken den Zusammenhalt
Lebensqualität entsteht nicht nur durch große Bauprojekte. Sie entsteht auch dort, wo Menschen sich begegnen, eine Pause machen, spielen, miteinander reden oder sich ehrenamtlich engagieren.
Das Wichtigste in Kürze
Dazu gehören für mich:
- generationenübergreifende Treffpunkte
- Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen
- mehr Spiel- und Sitzmöglichkeiten
- öffentlich zugängliche Toiletten
- Trinkwasserangebote in der Innenstadt
- eine zentrale Jugendwerkstatt oder Jugendlounge
Mein Plan im Detail
Wie neue Orte entstehen sollen
Ich werde öffentliche Räume schaffen und weiterentwickeln, die Menschen unabhängig von Alter und Einkommen nutzen können.
Bei neuen Angeboten denken wir Standort, Barrierefreiheit, Betrieb, Unterhaltung und Finanzierung von Anfang an mit. Dabei gehe ich auf die Menschen ein, die den Ort später nutzen werden.
Gesundheit beginnt im Alltag
Gesundheitspolitik findet nicht nur in Arztpraxen und Krankenhäusern statt. Auch Bewegung, Hitzeschutz, Beratung, saubere öffentliche Räume und eine gute Erreichbarkeit medizinischer Angebote gehören dazu.
Das Wichtigste in Kürze
Ich werde:
- kommunale Präventions- und Beratungsangebote stärken
- Bewegungs-, Sport- und Freiflächen in den Stadtteilen ausbauen
- öffentlich zugängliche Toiletten und Trinkwasserangebote verbessern
- die Erreichbarkeit medizinischer und rettungsdienstlicher Angebote bei kommunalen Planungen berücksichtigen
- die Zusammenarbeit der Krankenhäuser unterstützen
- mich im Rahmen der städtischen Einflussmöglichkeiten für eine verlässliche medizinische Versorgung einsetzen
- wirksamen Hitzeschutz in Krankenhäusern und anderen sensiblen Einrichtungen voranbringen
Mein Plan im Detail
Was die Stadt kann – und was nicht
Über Krankenhausbudgets und die gesamte medizinische Versorgung entscheidet die Stadt nicht allein. Was sie kann, nutzt sie: Kooperationen unterstützen, Flächen- und Verkehrsplanung gestalten, ihre Einflussmöglichkeiten geltend machen.
Eine Stadt, auf die man sich verlassen kann
Die Stadtverwaltung ist eine verlässliche Partnerin für Bürger*innen, Vereine und Wirtschaft.
Das Wichtigste in Kürze
Wer einen Antrag stellt, kann nachvollziehen:
- welche Unterlagen benötigt werden
- wer zuständig ist
- wie das Verfahren abläuft
- mit welcher Bearbeitungszeit üblicherweise zu rechnen ist
- warum es gegebenenfalls zu Verzögerungen kommt
Mein Plan im Detail
Mein Führungsstil und meine Serviceziele
Ich stehe für einen wertschätzenden, vertrauensvollen und verbindlichen Umgang mit den Beschäftigten. Klare Entscheidungen, offene Kommunikation und eindeutige Verantwortlichkeiten schaffen gute Arbeitsbedingungen – und ermöglichen einen besseren Service.
Ich prüfe die häufig genutzten Verwaltungsleistungen systematisch, entwickle realistische Serviceziele und mache Bearbeitungszeiten transparent.
Digitale Angebote sind einfach nutzbar. Und die persönlichen, telefonischen und analogen Zugänge bleiben erhalten, damit alle Menschen die Verwaltung erreichen.
Gesetzliche Prüfungen und Schutzstandards bleiben gesetzliche Prüfungen und Schutzstandards. Schnellere und verlässlichere Verfahren entstehen anders: durch klare Zuständigkeiten, vollständige Unterlagen, gute digitale Abläufe und ausreichende personelle Kapazitäten.
Großprojekte verlässlich zu Ende bringen
Begonnene Großprojekte setzen wir fachlich sauber, kosteneffizient und transparent um. Und zwar so, dass Menschen jederzeit nachvollziehen können:
Das Wichtigste in Kürze
- Wo steht das Projekt?
- Wie entwickeln sich Kosten und Termine?
- Welche Risiken sind bekannt?
- Welche Entscheidung steht als Nächstes an?
- Wer ist dafür zuständig?
Flötenteichbad
Das Flötenteichbad wird kosteneffizient fertiggestellt und wieder verlässlich nutzbar. Bei weiterem Finanzbedarf braucht es eine transparente Entscheidungsgrundlage: Bereits gebundene Leistungen, technisch notwendige Arbeiten und noch veränderbare Projektbestandteile trennen wir klar voneinander. Über zusätzliche Mittel und wesentliche Änderungen des beschlossenen Projektumfangs entscheiden die zuständigen Gremien und gegebenenfalls der Rat.
Tiefgarage am Stadtmuseum
Die notwendigen Sicherungs- und Untersuchungsmaßnahmen führen wir verlässlich fort. Vor weitreichenden Entscheidungen braucht es eine belastbare Bewertung von Zustand, Risiken, Kosten und Zeitplanung.
Cäcilienbrücke
Der Ersatzneubau ist ein Bundesprojekt. Die zuständigen Stellen müssen verlässlich zusammenarbeiten. Die Stadt bewertet zugleich die Auswirkungen auf ihr Verkehrsnetz und stützt ihre eigene Verkehrsplanung auf aktuelle Annahmen.
Stadion
Ich stehe für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Stadionprojekt.
Den Ratsbeschluss respektiere ich und werde ihn selbstverständlich umsetzen – zugleich prüfe und schöpfe ich die Möglichkeiten zur Kostensenkung aus.
Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung müssen Kosten, Risiken, rechtliche Voraussetzungen und politische Verantwortung offen diskutiert werden.
Nach dem derzeitigen Stand ist der Finanzierungsrahmen durch den derzeitigen Rat beschlossen worden. Zugleich sind wesentliche Fragen noch offen: die endgültige europarechtliche Bewertung, Inbetriebnahmekosten, aktuelle Kreditbedingungen, der Nutzungsvertrag und eine an den endgültigen Baupreis angepasste Erfolgs- und Finanzplanung. Bevor die Stadt weitere Zuschüsse, Bürgschaften oder vergleichbare finanzielle Sicherheiten übernimmt, müssen zunächst realistische Möglichkeiten zur Kostensenkung sowie zusätzliche Beiträge des Hauptnutzers und privater Partner geprüft und ausgeschöpft werden.
Erst die Zahlen, dann die Verpflichtung
Vor weiteren wesentlichen Verpflichtungen braucht der Rat eine aktualisierte Finanzplanung. Sie muss Bau- und Inbetriebnahmekosten, Kreditbedingungen, Nutzungsentgelte, Betriebsergebnisse und finanzielle Risiken nachvollziehbar darstellen. Der Totalunternehmerpreis und die bislang angesetzten Baunebenkosten summieren sich auf rund 60 Millionen Euro netto. Dieser Betrag ist keine garantierte vollständige Endkostensumme einschließlich Inbetriebnahme, möglicher Nachträge und späterer Aufwendungen.
Rechtssicherheit schützt die Stadt
Auch die europarechtliche Bewertung darf politisch nicht vorweggenommen werden. Die Stadt muss klären, welche Schritte vor einer abschließenden Entscheidung zulässig sind und welche finanziellen Folgen sich aus den unterschiedlichen möglichen Verfahrensausgängen ergeben. Rechtssicherheit schützt die Stadt, den Rat und die Steuerzahler*innen.
Wer wann entscheidet
Soweit diese Fragen bis zur Kommunalwahl nicht abschließend geklärt sind, wird sich vor allem der sich im November neu konstituierende Rat mit ihnen befassen müssen. Er muss auf einer aktuellen und vollständigen Tatsachengrundlage über weitere finanzielle Verpflichtungen und die nächsten Schritte entscheiden. Eine Oberbürgermeisterin bereitet diese Entscheidungen mit der Verwaltung vor, legt belastbare Vorschläge vor und trägt Verantwortung für eine transparente und rechtssichere Umsetzung. Sie kann die Entscheidung des Rates nicht ersetzen.
Auch die kleinen Dinge zählen
Lebensqualität zeigt sich im Alltag. Ein überfüllter Abfallbehälter, eine vermüllte Wertstoffinsel, ein dunkler Weg oder ein ungeklärtes Schädlingsproblem können Menschen über lange Zeit belasten.
Das Wichtigste in Kürze
Deshalb will ich:
- an stark genutzten Orten ausreichend Mülleimer bereitstellen
- illegale Müllablagerungen an Wertstoffcontainern schneller bearbeiten
- Hinweise auf Rattenbefall und andere Schädlingsprobleme systematisch aufnehmen und an die zuständigen Stellen weitergeben
- den Stand wichtiger Infrastrukturprojekte wie des Feuerwehrbaus Stadtmitte transparent darstellen
- offene Zuständigkeiten und nächste Schritte verständlich erklären
Klimaanpassung schützt unseren Alltag
Heiße Sommer, Starkregen und versiegelte Flächen wirken sich unmittelbar auf Gesundheit und Lebensqualität aus.
Das Wichtigste in Kürze
Ich werde:
- Stadtgrün erhalten und weiterentwickeln
- geeignete kommunale Flächen entsiegeln
- bei Schulhöfen, Straßen und Plätzen mehr Schatten schaffen
- wassersensible Planung stärken
- ressourcenschonendes Bauen und Sanieren fördern
- Klimaanpassung als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung verankern
Mein Plan im Detail
Warum das im Alltag zählt
Klimaanpassung ist keine abstrakte Zukunftsfrage. Sie entscheidet darüber, ob Schulhöfe ausreichend Schatten bieten, ob Wohnungen und Krankenhäuser im Sommer erträglich bleiben und ob Regenwasser sicher aufgenommen werden kann.
Die Verwaltung legt dafür nachvollziehbare Maßnahmen, Zuständigkeiten und Wirkungsziele vor.
Austausch und Podiumsdiskussionen
Kommen Sie vorbei, hören Sie zu, fragen Sie nach.
- 13. AugMeinungsaustausch – „Zukunft und Umgestaltung des Pferdemarktes“18.00 – 20.00 Uhr
Landesbibliothek Oldenburg · Pferdemarkt 15 · 26121 Oldenburg - 17. AugPodiumsdiskussion
Yezidisches Forum18.30 – 21.00 Uhr
Yezidisches Forum Oldenburg e. V. · Eidechsenstraße 19 · 26133 Oldenburg - 18. AugPodiumsdiskussion des KKV – Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e. V.17.00 – 20.00 Uhr · Oldenburg
- 19. AugZukunft braucht Kultur – Austausch mit OB-Kandidaten im Stadtmuseum18.00 – 21.00 Uhr · Stadtmuseum
- 20. AugFounders Table goes Politics – Podiumsdiskussion14.00 – 16.00 Uhr
CORE Oldenburg · Heiligengeiststraße 6 · 26121 Oldenburg - 21. AugPodiumsdiskussion – Politische Debatte NWZ18.00 – 21.00 Uhr
- 22. AugCSD Bremen
- 24. AugEvent Inklusionsring Nord
- 25. AugIHK Podiumsdiskussion19.00 – 20.30 Uhr
- 26. AugPodiumsdiskussion des Stadtsportbunds mit den OB-Kandidaten16.30 Uhr · PFL
Peterstraße 3 · 26121 Oldenburg - 26. AugVHS Podiumsdiskussion19.00 Uhr
VHS Oldenburg · Karlstraße 25 · 26123 Oldenburg - 27. AugCineK „HOch MOtiviert Oldenburg“19.00 Uhr
CineK · Bahnhofstraße 11 · 26122 Oldenburg - 30. AugMeet & Greet: Botanischer Garten11.00 – 16.00 Uhr
- 31. AugGeburtstag der Oberbürgermeisterkandidatin
- 05. SepVeranstaltung der Students For Future13.00 Uhr · Schlossplatz
- 13. SepWahl der ersten Oberbürgermeisterin Oldenburgs08.00 – 18.00 Uhr
- 21. SepNWZ-Debatte vor der Stichwahl
- 27. SepMögliche Stichwahl der ersten Oberbürgermeisterin Oldenburgs
Machen wir Oldenburg
gemeinsam stark
„Oldenburg braucht eine Oberbürgermeisterin, die zuhört, sorgfältig entscheidet und Verantwortung übernimmt. Die die Verwaltung klar leitet, demokratische Mehrheiten sucht und gemeinsam mit den Menschen dieser Stadt dafür sorgt, dass aus guten Ideen sichtbare Verbesserungen werden. Dafür kandidiere ich.“
Überparteilich. Klar in der Haltung. Verlässlich in der Umsetzung.
Mein Maßstab heißt Oldenburg.
Am 13. September 2026 bitte ich Sie um Ihre Stimme.
13.09.2026
Nicht versprechen. MACHEN!
Sprich mich an, ich höre dir zu!
Bekannt aus…
- Podcast · Stadt. Land. Oldenburg. · 23.07.2026 #25 OLMAG-Interview: Byanca Küßner über ihre unabhängige Kandidatur zur Oberbürgermeisterin
- NWZ · 21.07.2026 Wahl in Oldenburg: Rekord bei Bewerberzahl
- Politik vor Ort · 06.07.2026 Oldenburgs OB-Wahlkampf auf Instagram
- Oldenburger Onlinezeitung · 08.04.2026 Byanca Küßner jetzt Kandidatin für Oberbürgermeisterwahl
- Podcast · NWZ Oldenburg Botcast · 07.04.2026 Byanca Küßner will Oldenburgs erste Oberbürgermeisterin werden
- NWZ · 07.04.2026 Erste Frau bewirbt sich um Oberbürgermeisteramt